Das Chaos beginnt bereits! Die Ergebnisse von GWF Global Warning

Rund einem Monat vor GWF Chaos City 9 (Tickets gibt es hier) herrschen in der German Wrestling Federation bereits chaotische Zustände. Der Clan, die Blutsbrüder und Ahmed Chaer kämpfen um die GWF-Präsidentschaft und auch im Ring ging es hoch her.

In der Kickoff-Show zeigte sich Big Nik mit einem neuen Tag Team Partner. Gemeinsam mit dem stolzen Alex besiegte er Nick Schreier und Orlando Silver, der als erfahrene Unterstützung die Niederlage nicht verhindern konnte. Schreier wurde mit einem Chokeslam auf die Matte gehauen und von Nik gepinnt. Danach wartete ein Singles-Match. Also eigentlich, denn Cem Kaplan wurde während des Kampfes immer wieder von den Clan-Mitgliedern Ali Aslan, Sorani und Pahlevan Nima unterstützt. Sein Gegner, Tarkan Aslan, musste sich mehrfach gegen Eingriffe von außen zur Wehr setzen. Mit einem Suicide Dive konnte er den Clan ausschalten und Kaplan in den Ring rollen. Dort nutzte er die Gunst der Stunde und besiegte Kaplan.

Die Main Show begann mit Tim Stübing, der sich darüber beschwerte, den ersten Kampf bestreiten zu müssen, statt um den GWF World Title zu kämpfen. Noch dazu gegen einen Pascal Spalter, der seit seinem Titelverlust im Sommer kein Match mehr gewonnen habe. Spalter kam auf die Bühne und gab zu, aktuell nicht in der besten Position zu sein, im Gegensatz zu Stübing aber nicht rumheulen zu wollen, sondern stattdessen vorhabe, sich wieder nach oben zu arbeiten. Damit verärgerte er das Geschenk des Wrestlings, der ihn angriff, als Spalter sich noch seiner Robe entledigen wollte. Stübing attackierte immer wieder den bereits getapeten rechten Arm von Spalter, der seinerseits auf Chops und Crossbodies setzte, um seinen Gewichtsvorteil auszuspielen. Doch er hatte die Rechnung ohne Stübings Bereitschaft zum Betrügen gemacht. Der nahm sich nämlich eine Kette, wickelte sie um seine Hand und erwischte Spalter mit einem Schlag, als der Ringrichter abgelenkt war. Das reichte, um seinen Gegner erfolgreich zu pinnen. Stübing wird seinen Blick jetzt umso mehr auf Gold richten.

Im GWF Mixed Tag Title Match sahen sich mit Fast Time Moodo und Péter Tihanyi zwei ehemalige Partner gegenüber, die gemeinsam Gürtel geholt hatten, bis Moodo den Ungarn wegen Amy Heartbeat, seiner jetzigen Partnerin, hintergangen hatte. Tihanyi hatte sich mit Stephanie Maze schlagkräftige Unterstützung geholt, war allerdings nicht dagegen gefeit, dass die Champions sich nicht an die Regeln hielten. Nach einem Running Knee hatte Maze Heartbeat eigentlich besiegt, doch Moodo zog den Referee aus dem Ring, als dieser gerade bis drei zählen wollte. Und auch die Entscheidung brachte eine unfaire Aktion. Maze war gegen Moodo im Ring, als dieser von Tihanyi angegriffen wurde. Heartbeat lenkte den Ringrichter ab und Moodo trat nach hinten zwischen die Beine von Tihanyi aus. Der war so aus dem Spiel. Maze knockte Heartbeat noch mit einem Spinning Heel Kick aus, wurde dann aber von derselben Aktion getroffen und Moodo pinnte sie.

Die Blutsbrüder sind erfolgreich

Im Anschluss gab es ein weiteres Tag Match. John Klinger und Erkan Sulcani setzten sich gegen Rambo und Aytac Bahar durch. Die Blutsbrüder zeigten, wie eingespielt sie sind und machten immer wieder Doppelteam-Aktionen. Unter anderem eine European-Uppercut/German-Suplex-Kombi. Sie gewannen letztlich mit einer Superplex, der ein Descent to Badness Elbow Drop von Klinger folgte. Nach dem Match warb Klinger erneut dafür, künftig zum Präsidenten der GWF gewählt werden zu wollen. Die Blutsbrüder wollen Geschäftsführer Ahmed Chaer absetzen und versprechen den Fans dafür mehr Superstars, die zur GWF kommen sollen. Chaer hatte eine Wahl versprochen, allerdings ist bisher nicht klar, wann genau die stattfinden wird.

Das GWF Berlin Title Match zwischen Crowchester und Mike Bailey hatten dann mehr Speed zu bieten als jedes Techno-Festival. Beide Kontrahenten übertrafen sich mit risikoreichen Aktionen, die die Fans zum Ausrasten brachten. Bailey warf Crowchester in die Lounge, nur damit die Krähe ihm per Running Senton von der Mauer aus entgegenfliegen konnte. Bailey selbst zeigte einen Springboard Moonsault nach draußen, nur um wenig später von einem Asai Moonsault von Crowchester getroffen zu werden. Running Shootingstar Presses, harte Kicks und zwei ebenbürtige Wrestler sorgten dafür, dass komplett offen war, wer hier als Sieger aus dem Ring gehen würde. Bailey war beispielsweise mehr als nah dran, als er Crowchester mit einer Shootingstar Press erwischte, bei der er mit seinen Knien auf dem Rücken des Titelträgers landete. Crowchester versuchte immer wieder seinen 630-Splash zu zeigen, doch Bailey konnte lange Zeit gerade noch so ausweichen. Am Ende war es ein Avalanche Cutter von Crowchester, der Bailey so benommen machte, dass Crowchester seinen Finisher durchziehen und Bailey damit besiegen konnte.

Nach der Pause wartete ein weiteres Tag Match, diesmal ging es um die GWF-Titel. Metehan hatte Rohan Raja aus England mitgebracht, um der Sunshine Machine ihre Gürtel zu entreißen. Raja stellte sich direkt vor, indem er alle deutschen Wrestling-Fans als „Pfeifen“ bezeichnete. Metehan verkündete derweil, dass Die Familie die neuen Champions sein würde. Chuck Mambo und TK Cooper hatten da natürlich etwas gegen und isolierten Metehan zu Beginn gekonnt. Später wurde das Match jedoch ausgeglichener, auch wenn Metehan mehrfach von Raja gerettet werden musste, um nicht gepinnt zu werden. Auf der anderen Seite musste sich Cooper mehrfach retten lassen, unter anderem nachdem er von Metehan zwischen die Beine getreten wurde. Doch damit nicht genug, Raja holte auch noch die Gürtel und warf einen davon Metehan zu. Der deutete an, Cooper damit schlagen zu wollen und wurde vom Ref davon abgehalten. Das nutzte Raja um seinerseits mit dem Gürtel zuzuschlagen. Er hätte Cooper wohl auch gepinnt, doch der Offizielle sah den Gürtel auf dem Boden liegen und wusste was passiert war. Er weigerte sich weiterzuzählen. Metehan wollte Cooper noch einmal mit dem Gürtel treffen, wurde jedoch von Mambo mit einem Kick erwischt und bekam den Gürtel ins Gesicht. Das nutzten die Sunshine Machine aus und gewannen mit einem Frog Splash und einer Shootingstar Press. Nach dem Match wurden sie jedoch von den Blutsbrüdern attackiert und ausgeschaltet. John Klinger verkündete, dass er und Erkan Sulcani am 17. März 2024 bei GWF Chaos City 9 (Tickets gibt es hier) um die Tag Title kämpfen werden.

Vor dem Main Event gab es noch ein Mystery Mayhem Umschlag Match. Bei gleichnamiger Veranstaltung am 7. April wird der Sieger ein Titelmatch bekommen, welches sich im Umschlag versteckt. Ronaldo Shaqiri und Maggot wollten sich beide diese Chance sichern. Die Strategie von Maggot war dabei Ronaldo zu provozieren. Er biss ihm in die Hand, gab ihm Ohrfeigen und griff ihm in die Augen. Dass er aber auch ganz schön zulangen konnte, zeigte er, als er Shaqiri in die Stuhlreihen warf. Der wehrte sich mit Impactmoves wie Powerslams und Powerbombs sowie einem Popup Samoan Drop. Er wähnte sich dem Sieg auch nah, als er Maggot per Bucklebomb geschwächt hatte. Shaqiri wollte seinen Spear anbringen, doch Maggot hatte ihn getäuscht und konnte den Spear mit einem Cutter kontern. Das erwischte Ronaldo so auf dem falschen Fuß, dass diese Aktion für Maggots Sieg reichte. Ali Aslan war darüber nicht erfreut. Für ihn war Maggot „ein Niemand“. Als Konsequenz kündigte er ein weiteres Umschlagmatch, diesmal mit Leitern, Tischen und Stühlen, für GWF Chaos City 9 (Tickets gibt es hier) an. Sein Clan-Mitglied Cem Kaplan werde darin kämpfen. Damit unterstrich auch Aslan nochmal seine Ambitionen neuer GWF-Präsident zu werden. Sein Wahlkampf-Versprechen ist ein deutlicher Zuwachs an Hardcore-Matches.

Erst einmal wartete aber noch das GWF World Title Match mit dem Battle der Muskelberge. Yoichi forderte Mike D. Vecchio heraus. Beide wollten dem anderen beweisen, dass sie stärker waren als der andere. Sie versuchten deshalb ihre jeweiligen Moves zu überbieten. So etwa bei Shoulderblocks, Belly to Back Suplexes oder Splashes vom Turnbuckle. Keiner gab nach und die Fans waren begeistert von den knallharten Schlägen, mit denen die beiden sich malträtierten. Der Champion war heute jedoch das entscheidende Stück besser. Er erwischte Yoichi mit einer Popup Powerbomb, hob ihn noch einmal vom Boden hoch und ließ dem eine Ligerbomb folgen. Damit war sein Kontrahent besiegt und die Belgian Warmachine behielt seinen GWF World Title. Als Belohnung für diese beeindruckende Leistung wurde er von Ahmed Chaer mit seinem Wunschherausforderer beschenkt. Bei GWF Chaos City 9 wird er gegen Toni Harting kämpfen, mit dem er noch eine Rechnung offen hat. Mit dem Tiger aus Berlin hatte er in den vergangenen Monaten immer wieder Probleme gehabt.

Kann D. Vecchio seinen GWF World Title auch am 10. März 2024 bei GWF Chaos City 9 verteidigen? Wer gewinnt den letzten Mystery Mayhem Umschlag? Und wie geht es weiter im Wahlkampf um die GWF-Präsidentschaft? Seid dabei und findet es heraus! Sichert euch jetzt hier eure Tickets! Einlass ist wie immer um 17 Uhr, die Kickoff-Show beginnt um 17.30 Uhr, die Hauptshow um 18 Uhr. Wir freuen uns auf euch!

Bericht von Helge Wohltmann

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9. Dezember 2017

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